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Modellierungskreislauf

Im Wesentlichen gehören sieben Teilschritte zur Bearbeitung einer Modellierungsaufgabe, und zwar in dieser Reihenfolge:

  1. Verstehen der Aufgabenstellung/ des Problems
  2. Vereinfachen/ Strukturieren und Mathematisieren des Problems
  3. In dem jeweiligen, gewählten Modell mathematisch arbeiten, d.h. Strategien, Formeln etc. nutzen
  4. Die erhaltenen Ergebnisse im Sinne der Problemstellung/ der Realität interpretieren
  5. Die Ergebnisse validieren/ überprüfen und anderen präsentieren

 

(vergl. dazu: Prof. Dr. Regina Bruder „Langfristiger Kompetenzaufbau im Mathematikunterricht")

Modellierungskreislauf

Modell nach R. Bruder (s. oben angebene Quelle)

Der Kreislauf hat eine eher „reale" und eine eher „mathematikbezogene" Seite - dadurch wird die große Bedeutung dieser Kompetenz (durch ihre Verknüpfung mit realen Lebenssituationen) deutlich. Weiterhin macht der Kreis sichtbar, dass ein Modellierungsprozess immer wieder von vorne beginnen kann - durch seine Ergebnisse wird die Realsituation beeinflusst und schafft so eine neue Ausgangssituation für einen neuen und idealerweise verfeinerten Modellbildungsprozess.